Entscheidung über Rückzug frühestens Dienstag
Bei den Hannover Scorpions hat man die Hoffnung auf einen Verbleib in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) offenbar noch nicht aufgegeben. Nach Medienberichten wollen sich Club-Vertreter an diesem Montag mit Politikvertretern treffen. Geplant ist offenbar ein Gespräch mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bode.

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DEL-Statuten lassen Klagen zu
Unter Berufung auf die Statuten der DEL hat Geschäftsführer Gernot Tripcke bestätigt, dass den Hannover Scorpions bei Rückgabe der Lizenz möglicherweise Schadenersatzklagen der übrigen DEL-Teams ins Haus stehen könnten. Tripcke gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: "So sehen es die Statuten der Liga vor."

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Kommentar zum Offenbarungseid des Günter Papenburg
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) befindet sich nun wohl endgültig in der schwierigsten Phase seit ihrem Bestehen. Was in diesem Sommer passiert, war selbst unter Ulf Jäkel nicht vorstellbar. Zunächst müssen die Frankfurt Lions wegen des Ausstiegs eines Großsponsors den Rückzug vermelden, dann muten die Kassel Huskies - selbst insolvent - der Liga einen bizarren Lizenzstreit zu und um 12.07 Uhr an diesem Donnerstag erreichte die Sportpresse auch noch eine folgenschwere Einladung zu einer Medienkonferenz der Hannover Scorpions. Ergebnis: Im schlimmsten Fall ist in 48 Stunden der amtierende Deutsche Eishockeymeister am Ende.

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Eigentümer Papenburg erklärt sofortigen Ausstieg
Der amtierende Deutsche Meister, die Hannover Scorpions, stehen offenbar vor dem Aus. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am heutigen Donnerstag informierte Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth, dass sich Scorpions-Eigentümer Günter Papenburg sofort aus allen Sport-Aktivitäten zurückzieht.

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DEL-Lizenz ist nicht in Gefahr
Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth wies alle Gerüchte zurück, die besagen, dass die DEL-Lizenz des neuen Deutschen Meisters in Gefahr wäre. In Presseberichten wurde spekuliert, dass hohe Meisterprämien bei den Niedersachsen zu finanziellen Problemen geführt hätten. Stichnoth kommentierte diese Gerüchte nicht, stellte aber klar, dass die Lizenz nicht in Gefahr wäre.

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Mit dem Fahrrad von Sylt nach Bad Tölz
Hans Zach steht zu seinem Wort und wird nach der gewonnenen Meisterschaft mit den Hannover Scorpions zusammen mit fünf Freunden mit der Fahrrad in seine Heimat nach Bad Tölz fahren. Zach startet aber nicht in der niedersächsischen Landeshauptstadt, sondern hat sich den nördlichsten Punkt Deutschlands ausgesucht, den Sylter Ellenbogen. Von dort geht es zusammen mit Dr. Ernst Adlmaier (56), Hans Schichtl (67), Hans Aiblinger (70), Richard Stiebler (70) und Schorsch Rinner (71) bis zum südlichsten Punkt in Deutschland nach Einödsnach und dann abschließend nach Bad Tölz.

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Festerling und Szuper verlassen den Meister - Manning kommt
Die Hannover Scorpions werden ihren Kader kaum verändern. Geschäftsführer Marco Stichnoth erklärte im Rahmen der Meisterfeier auf dem Rathaus-Balkon, dass das Team nur auf zwei, drei Positionen verändert wird. Fest steht, dass Garret Festerling zu den Hamburg Freezers wechselt und auch Ersatzkeeper Levente Szuper wird die Leinestädter mit noch unbekanntem Ziel verlassen. Einziger Neuzugang ist bislang Hamburgs Verteidiger Paul Manning.

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Autokorso von der TUI-Arena zum Trammplatz
Mit einem Autokorso ist die Mannschaft der Hannover Scorpions von der TUI-Arena zum Rathaus in die hannoversche Innenstadt gefahren. Dort wurden sie von Hannovers Oberbürgermeister Weil empfangen und durften sich in das Buch der Stadt eintragen. Dann trat der frisch gebackene Deutsche Meister auf den Balkon, wo er von zahlreichen Fans bejubelt wurde.

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